Ingenieurbüro für NVH und Akustik
Über mich
Dieselbe Schwingung sieht von drei Seiten völlig verschieden aus: Der Hersteller beurteilt ein Fahrzeug, der Zulieferer verantwortet eine Komponente, das Prüfinstitut misst eine Kurve. Ich habe auf allen drei Ebenen gearbeitet — und die teuersten Schleifen entstehen genau dazwischen.

Drei Ebenen
Dieselbe Ursache, drei Blickwinkel
Meine Arbeit hat auf allen drei Ebenen der Fahrzeugentwicklung stattgefunden. Beim Fahrzeughersteller, wo ein Geräusch immer am Gesamtfahrzeug beurteilt wird und am Ende eine Freigabe unterschrieben werden muss. Beim Tier-1-Zulieferer, wo dieselbe Auffälligkeit eine Komponente betrifft, für die Zielwerte längst vereinbart sind. Und beim Ingenieurdienstleister, wo Prüfstände entwickelt und Messungen für beide Seiten durchgeführt werden — neutral, und trotzdem mitten im Konflikt.
Diese drei Rollen sprechen nicht dieselbe Sprache. Der Hersteller beschreibt einen Eindruck, der Zulieferer eine Spezifikation, das Prüfinstitut einen Pegel bei einer Drehzahl. Die aufwendigsten Schleifen in einem Akustikprojekt entstehen selten, weil die Physik schwierig wäre — sondern weil zwischen diesen drei Beschreibungen übersetzt werden muss, und das übernimmt selten jemand, der alle drei aus eigener Arbeit kennt.
Fachlich hat sich das Feld in diesen Jahren stark verschoben. Mit der Elektrifizierung ist das Verbrennungsgeräusch weggefallen, das jahrzehntelang alles andere überdeckt hat; übrig bleiben tonale Anteile aus Getriebe und Umrichter, die der Mensch deutlich schlechter akzeptiert. Gleichzeitig wird Schall vom Störfaktor zur Messgröße: Automatisierte Fahrzeuge sollen hören, Maschinen ihren eigenen Zustand melden. Für beides gibt es noch keine eingespielten Verfahren — und genau dort ist die Arbeit im Moment am interessantesten.
Dieses Büro bringt diese Erfahrung dorthin, wo sie gerade gebraucht wird. Projektweise, mit klar umrissenem Auftrag, ohne Planstelle und ohne monatelangen Vorlauf.
Arbeitsweise
Woran Sie mich messen können
Keine Absichtserklärungen, sondern die Regeln, nach denen ich ein Projekt führe. Sie stehen hier, damit Sie sie einfordern können.
Belegen statt behaupten
Eine Ursache nenne ich, wenn die Messung sie trägt. Bis dahin trenne ich sauber zwischen Befund, Hypothese und Vermutung — in jedem Zwischenstand, nicht erst im Abschlussbericht.
Jede Aussage mit ihren Grenzen
Streuung, Randbedingungen, Gültigkeitsbereich: Das gehört in den Bericht, nicht in eine Fußnote. Ein Ergebnis ohne seine Grenzen versagt genau in dem Moment, in dem es gebraucht wird.
Durchgängige Verantwortung
Kein Wechsel im Team, keine Übergabe, keine zweite Einarbeitung. Wer ein Projekt beginnt, führt es bis zur Abnahme — das ist der praktische Unterschied zu einem Dienstleister mit Personalpool.
Auch die unbequeme Antwort
Wenn ein akkreditiertes Labor gebraucht wird oder jemand anderes die Aufgabe besser löst, sage ich das im ersten Gespräch. Das kostet mich einen Auftrag und spart Ihnen mehrere Wochen.
Formales
Abschlüsse und Zertifikate
Studium
- M.Sc. Maschinenbau — Karlsruher Institut für Technologie
- B.Sc. Maschinenbau — Karlsruher Institut für Technologie
Zertifikate
- Project Management Professional (PMP), PMI
- Professional Scrum Master
- Professional Scrum Product Owner
- PMI-CPMAI — Künstliche Intelligenz im Projektmanagement
Sprachen
- Deutsch, Englisch, Arabisch — verhandlungssicher
- Französisch — gute Kenntnisse
Zwanzig Minuten klären mehr als eine Seite
Was bei Ihnen ansteht, ob ich der Richtige dafür bin und wie ein Angebot dazu aussehen würde — das ist in einem Telefonat schneller beantwortet als in jedem Schriftwechsel.